• Anita

Luzius, Doris, Samson und ich - eine geomantische Reise durch die Welt


19. September 2020. Endlich ist es nach monatelangem Vorbereiten, persönlichen Kämpfen, "Trennungswirren" sowie Loslassen in grossem Stil auf allen Ebenen, emotionalen Stürmen, bürokratischen Finessenbewäl-tigung und Zwangspause durch Corona so weit:

Das Abschiednehmen von Familie, Freunden, meinem Kater, meinem Daheim, meinem bisherigen Leben steht an.



Ab sofort bin ich fahrende und buntreisende Geomantin und Bauforscherin. Ich ziehe in die Welt hinaus um zu entdecken, zu staunen, zu lernen, zu wachsen und zu werden...

Mein Ziel ist es, die grossen Geomanten, Meisterinnen in Erdheilung, Atmosphärengestalter und Raumenergetikerinnen, "Wätterschmöcker", Kräuterhexen und Schamanen, Lebensraum-gestalterinnen und "Earthshipper" zu besuchen, von ihnen zu lernen, geschult zu werden, mitzuarbeiten, auszutauschen, zu geben und meine Sporen abzuverdienen.


Dieses "Sich-auf-die-Reise-machen" ist für mich die logische nächste Handlung in meiner persönlichen Entwicklung, die ich bewusst selber "in die Hand nehme" und jetzt in Gang bringe. Dieser grosse Schritt ist nötig, um in dem Masse weiter wachsen zu können, wie ich es mir vorstelle. Zum Glück darf und kann ich selbst bestimmen und die Freiheit nutzen, die ich mir zu einem grossen Teil auch selbst erarbeitet habe.


Hardwald Muttenz, Anita Herbst 2020
"Am Ende meiner Reise ohne Ziel will ich fallen in Ginsterblüten." (Haiku von Sora um 1700)

Meine Begleiter sind Luzius das Geomantiemobil, mein Lebensgefährt, neues Zuhause und komplett ausgerüstetes Geomantie- und Bauforschungs-Büro auf Rädern. Ich habe ihn in den letzten Monaten liebevoll, stilvoll und sinnvoll um- und ausgebaut und sozusagen auf Vordermann gebracht. Doris ist am längsten bei mir. Es ist mein Geomantenstab und wichtiges Arbeitsgerät unserer Gilde. Wir haben uns am Anfang meiner Geomanten-Ausbildung bei Axis Mundi gefunden. Samson komplettiert meine schillernde Truppe. Es sind meine Zunfthosen, die ich beim Reisen und bei geomantischen Arbeiten trage. Samson hilft mir auch als eine Art Schutzhülle (Kluft, das Wort für die Zunftkleidung, kommt aus dem Hebräischen qellippa und bedeutet Schale, Rinde) mich in meinem jetzigen Lebensabschnitt, in meiner noch unbekannten und etwas ungewohnten neuen Rolle zurechtzufinden. Es sind drei Wesenheiten mit grossen Namen die mich hier begleiten. Sie lassen mich ehrfürchtig werden, vor dem, was mir geschenkt wird und vor meinen Aufgaben, die ich zu erfüllen habe. Weitere treue Gehilfen sind mir mein beinahe unverwüstlicher Optimismus, mein Urvertrauen, meine Kreativität, mein handwerkliches Geschick und mein Fachwissen. Mein inneres Kind ist natürlich mit von der Partie (wir lachen viel zusammen!).


Graffiti v. Unbekannt, Postkarte Huraxdax Verlag

"Manchmal ist es an der Zeit Anstehendes loszulassen, damit die Hände frei werden, Neues zu ergreifen." (Anita, 2020).















Interessierst Du Dich für mein Vorhaben, für Aspekte der Geomantie und Archäologie? Bist Du vom Fach und möchtest mich als Lehrmeisterin, als Mentor auf meinem Weg unterstützen und mich bei Dir lernen lassen?

Hier erfährst Du in unregelmässigen Abständen - je nach meiner Muse und der Dichte von Funklöchern (Internetzugang sollte ich sonst immer haben) - meine neusten Erfahrungen und Erkenntnisse, geomantischen Arbeiten und archäologischen Entdeckungen. Es wird eine kunterbunte Themenmischung geben, halt wie sie mir begegnen.


Ich freue mich auf Feedbacks, Anregungen, Forschungs- und Projektideen sowie Mitwirkungs-möglichkeiten bei Euren Projekten!


Ein grosses MERCI und auf bald!

Anita auf Kurs!



Strandfunde Andalusien, Anita Dez. 2020
"Steine im Weg, mach was Schönes draus!" (Allerweltsspruch von Unbekannt)

Gedanken zum Schluss:


Das zu Ende gehende Jahr 2020 war doch sehr ver-rückt und für die Meisten von uns äusserst erlebnisreich und turbulent. Ich schenke Euch hier zum Schluss dieses ersten Beitrags meines Reiseblogs einen Auszug aus meinem Tagebuch vom 24.Oktober 2020:


Meine Wandelzeit... Seit Monaten kämpfe ich gegen das Entgleiten aus meiner Mitte. Ich bin auffallend zeitintensiv damit beschäftigt, mir abverlangte Rollen zu finden, auszu-probieren und mich darauf einzulassen. Daneben ist es für mich eine intensive Zeit des Loslassens, des Beendens, des Befreiens, des Abschiednehmens. Es ist eine Zeit der intensiven Bewusstwerdung, dass ich ganz alleine für mich verantwortlich bin, dass es spätestens jetzt unausweichlich ist, die Verantwortung für mein Leben auch wirklich komplett zu übernehmen. Es ist eine Zeit mit einem Wechselbad aus Mut, Zuversicht und Tatendrang und Zweifel, der Sinnfrage und grosser Sorge über die Zukunft unserer Gesellschaft... Ich habe mich entschieden, meinen Wandel selbstbestimmt und möglichst frei zu durchleben. Ich stelle mich mit allen Konsequenzen dem grossartigen Unbekannten, das für mich bestimmt ist.









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